Was geht? – Gymnasium Taucha hinterfragt

Mit einem Augenzwinkern, aber auch mit der nötigen Portion Respekt gelingt den Schülern aus Taucha ein „Rundumschlag“ zum Thema Mobbing und Sexting. Im Ergebnis konnten die Teilnehmer aus ihrem neu erlernten Wissen sowie aus ihren eigenen Erfahrungen persönliche Filme produzieren.


Denn manchmal sind die Themen eben näher am Schulalltag als sie oder er zugeben würden – über Mobbing weiß jeder was zu erzählen. „10 Arten von Mobbing“ fasst kurz und beispielhaft zusammen, welche Formen von Mobbing die Schüler kennen. Dass man nicht alles mit sich machen lassen soll, um einfach dazuzugehören, zeigt ebenso der Film „fake friends“.

Darüber hinaus waren sich Jungs und Mädchen in der Gruppendiskussion fast einig, was eine gute Beziehung schlussendlich ausmacht: Treue, Verständnis, miteinander lachen können  und sogar Romantik sollte nicht fehlen. Das Vertrauen für eine Beziehung sowie für eine funktionierende Freundschaft wichtig ist, verdeutlicht der Film „Coming Out“.

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I have message for you – 56. Oberschule Leipzig klärt auf

Die neunte Klasse der 56. Oberschule behauptete sich selbstbewusst beim Thema Sexting und Selbstdarstellung im Internet beim Treffen in der Halle 5 e.V. Dass sie das Internet nicht als losgelösten Raum vom echten Leben wahrnehmen, zeigte sich gleich zum Anfang des Workshops. Denn für sie stand fest, wer fragwürdige Fotos fahrlässig veröffentlicht, riskiert schnell auch seine berufliche Karriere. Denn nicht selten googeln Arbeitgeber ihre Bewerber im Internet.

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Konsens – Plakat

Auch wenn das Thema Selbstdarstellung alltäglich durch häufig genutzte Messenger und Social Mediadienste präsent ist, sehen die Schüler darin ein selbstbestimmtes Handeln. Wie weit sich jeder selbst präsentieren möchte – angefangen vom Gruppenchat bis hin zum intimen Online-Gespräch – liegt im eigenen Ermessungsspielraum. Ob bei einem Missbrauch von Nachrichten am Ende immer noch die Verantwortung bei der Person liegt, die eine Verbreitung ermöglicht, diskutierten die Schüler aus sehr unterschiedlichen Perspektiven.
Was die Schüler am meisten bewegte, zeigen sie anhand ihrer eigenen produzierten Filme. Das besonders Mädchen vom Cybermobbing betroffen sind, arbeiteten sie ebenso filmisch auf.



Weniger ist mehr – Aufklärungsclips vom Schkeuditzer Gymnasium

Manchmal ist weniger mehr, lautet eine Saver-Sexting Regel. Es braucht eben nicht immer intime Körperstellen und nackte Haut, wenn es um die Versendung von erotischen Bildnachrichten geht. Wer die Kontrolle über die eigenen, intimen Fotos behalten will, sollte sie erst gar nicht versenden oder nach einen bestimmten Zeitraum vom Smartphone löschen.
Was im Zweifel alles mit einem Foto passieren kann und welche rechtlichen Folgen dabei zu beachten sind, veranschaulichen die Schkeuditzer Gymnasiasten mit ihren Aufklärclips zum Thema Sexting.



I follow you – Schkeuditzer Gymnasiasten über Wirkung und Verwirrugen im Netz

Wenn es um die Nutzung von Smartphone, Tablet und Co geht, dann stehen für die Zehntklässler des Schkeuditzer Gymnasiums vor allem  Zocken, Kommunikation  und Unterhaltung  im Mittelpunkt. Dass sie damit einen Großteil ihrer Freizeit im Internet verbringen,  reflektierten die Schüler realistisch. Schließlich bestätigten sie damit die aktuellen Zahlen der JIM-Studie zur Mediennutzung.

Bei der anschließenden Diskussion um das Thema Selbstdarstellung im Internet fielen die Meinungen dann doch weiter auseinander. An ausgewählten Fallbeispielen diskutierten die Schüler ausgiebig über die Grenzen der  Selbstinszenierung im öffentlichen Netz. In diesem Zusammenhang fragte sie sich, was ist fake, was ist real, was ist Spaß und wann wird es plötzlich ernst. Was für einen zulässig ist und was nicht, definierte jeder Schüler schließlich für sich selbst.

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Selbstdarstellung im Internet

So lässt sich auch im Fall der 19-jährigen Essena O’Neil, ehemals Instagram-Model mit knapp 700 000 Follower, über die scheinbar erfolgreiche Außenwirkung eines  Social-Media-Stars diskutieren.  Am Ende kamen die Zehntklässler nicht um die Fragen herum: Wie viel Reallife in der Social-Media-Darstellung steckt und wie viel Social-Media das echte Leben verträgt, um einfach nur sichtbar bzw. „likebar“ zu sein?

Ganz real waren dann die Gedanken zur Frage: Was macht eigentlich eine gute Beziehung aus? Und wie sehen Mädchen und Jungs das eigentlich im Vergleich? Eine spannende Phase, die ohne Lehrer erst an Würze gewann. 😉
Anhand des ausgiebigen Inputs entwickelten die Schüler eigene Filmideen, die sie in Teamarbeit produzierten.



„Nicht wie Schule sonst“ – Workshop mit Peter-Apian-Schüler aus Leisnig

Manchmal ist es leichter ohne Eltern und Lehrer ganz offen über Pubertät und Sexualität zu sprechen. So fühlten sich die Siebtklässler der Peter-Apian-Oberschule in Leisnig ohne Lehrer im Raum etwas unbefangener bei diesen Themen.

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Filmschnitt per Tablet

Die zeitweise geschlechtergetrennten Gruppen bildeten zudem eine vertrauensvolle Stimmung unter den Teilnehmern. Im Verlauf der Gespräche diskutierten die Schüler über Cybermobbing und die damit verbundenen Ursachen, Verläufe und Handlungsmuster einzelner Akteure. Zum Gesprächsausgang waren sich dann alle einig: Wer beim Mobbing hinsieht und schweigt, stimmt der Handlung zu. Wer aktiv Mitschüler im Netz mobbt, begeht eine Straftat. Und auch sonst würden die Schüler aus Vorsicht generell auf Sexting verzichten.

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Auswertung

Raum zur Reflexion gab es dann bei der Produktion der eigenen Filme. Hier verarbeiteten alle Teilnehmer ganz produktiv einzelne Handlungsempfehlungen und gaben Aufschluss über Cybermobbing und Sexting.






Eindeutig zweideutig? – Workshop an der Schule am Adler

Welche Fotos würdest du mit wem teilen, lautete eine von vielen Fragen beim 3-tägigen Workshop an der Schule am Adler in Leipzig. Im aufgeschlossenen Gespräch positionierten sich die Schüler zu ihren eigenen Medienkonsum und scheuten auch sonst keine persönlichen Fragen und Antworten zum Thema Sexting. Über die Diskussion und Reflexion hinaus erfuhren alle Teilnehmer, wie sie ihre Daten besser schützen können und welche Rechte sie dabei haben. Dass ein Foto nur mit der Einwilligung des Abgebildeten veröffentlicht und verbreitet werden darf, wird dann auch mit dem Verweis auf die Paragraphen 22 und 23 des Kunsturheberrechtsgesetzes  recht deutlich.
Doch manchmal ist eben nicht immer alles so eindeutig zweideutig: Wo liegen die Grenzen? Ab wann sprechen er und sie Sexting? Und wie safe ist „Safer-Sexting“? Licht ins Dunkel bringen die Schüler mit ihren eigenen produzierten Youtube-Clips. Hier verarbeiten sie eigene Erfahrungen und ihr erlerntes Wissen aus dem Workshop.

Welche Medien nutzt du wie und wie viel in deinem Alltag?  Liegst du damit voll im Trend? Die JimStudie zeigt dir, wo du stehst.

Sexting kein Tabuthema – Naunhofer Schüler berichten

Projektbericht von Jutta & Finja
Tag 1
Am ersten Tag unseres  Workshops  wurde uns nach einer  kurzen Vorstellungsrunde die Reise einer einfachen Chatnachricht  erklärt. Die Medienpädagogen zeigten uns, an welchen Stellen Nachrichten gehackt  und kontrolliert werden können.

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medienproduktion thema cypermobbing und sexting freie schule naunhof

Außerdem sprachen wir darüber, welche Internetmedien wir wie oft nutzen. Als wir unter unseren Stühlen Zettel fanden, die persönliche  Informationen über uns beinhalteten, waren wir ganz schön platt. 😉 Die Pädagogen recherchierten im Vorfeld online über uns und wussten bereits vor Workshop-Beginn so einiges über uns.

In Gruppenarbeit ging es dann weiter:

1.    Gruppe Umfrage Nutzerverhalten in  sozialen Netzwerken
2.    Gruppe Audiointerview zum Thema Whatsapp.
3.    Gruppe Umfrage über Gefahren in sozialen Netzwerken.
4.    Gruppe Pantomimeninterview zum Thema „Moderne Medien“
5.    Gruppe Erstellung eines eigenen Comic zum Thema Sexting

Tag 2
Am zweiten Tag erstellten wir in Gruppenarbeit zu den Themen Flirten, Freundschaft und Liebe jeweils ein Mindmap.

In der anschließenden Talkshow schlüpften wir in verschiedene Rollen und diskutierten aus der Perspektive der Politiker, Lehrer, Eltern, Kirche und Schüler über das Thema Sexting. Was  Cypermobbing mit einem Menschen anstellen kann, besprachen wir am Beispiel von Amanda Todd. Sie beging nach mehreren  Cybermobbing- Attacken Suizid.

Let’s talk about sexting – Workshop startet am Freien Gymnasium Naunhof

Drei vollgepackte Tage mit spannenden Diskussionen, vielseitigem Wissensaustausch und kreativen Medienproduktionen erlebten die Schüler des Freien Gymnasiums Naunhof in ihrer Projektwoche.

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Mindmap Sexting

Bevor es für die Mädchen und Jungs bei den Themen Cypermobbing & Sexting ins Detail ging, stellten sie sich die Frage nach dem eigenen Medienkonsum. Auf welche Antworten bzw. auf welche Bilder sie kamen, zeigte sich eindrucksvoll bei den pantomimischen Interviews, die sie per Smartphone und Tablet dazu produzierten. Genauso aufschlussreich beantworteten einige Teilnehmer die Fragen mittels eines Audiointerviews.

PantomimeInterview (9)
pantomimisches Fotointerview

Nicht weniger produktiv und mit intensiven Gesprächen näherten sich die Naunhofer Schüler dem Begriff „Sexting“ und „Cypermobbing“. Eine Palette aus interessanten und persönlichen Ansichten verdichtete hier das Bild. Wie sie in Kleingruppen diese Begriffe für sich aufschlüsselten sowie visuell und auditiv bearbeiteten, präsentieren sie im nächsten eigenen Blogbeitrag.

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Sexting und Selbstdarstellung in sozialen Medien – Workshop für Jugendliche ab 13 Jahren

Vielleicht hast du es schon erlebt: Du wurdest gefragt, ob du von dir ein Foto per Smartphone schicken kannst, auf dem du leicht bekleidet oder nackt zu sehen bist. Oder du hast von jemanden gefordert, dass sie oder er dir ein Bild schickt. Vielleicht sogar als Liebesbeweis.

Das Versenden von intimen Nachrichten über WhatsApp, Skype oder Facebook ist ein Trend, der unter dem Begriff „Sexting“ seine Öffentlichkeit erfährt. Was jedoch als vertrauensvoller Liebesbeweis anfängt, endet nicht selten mit rechtlichen und persönlichen Folgen, wenn erotische Nachrichten plötzlich öffentlich im Internet erscheinen.

Wie du dein Beziehungs- und Sexualleben über soziale Medien besser schützt, wollen wir mit diesem Projekt aufzeigen!

Wir wollen für und mit euch

  • die Ziele, Funktionen und Absichten sozialer Medien (WhatsApp, Facebook & Co.) aufzeigen
  • über Selfies, Sexting und über die Folgen von Cybermobbing sprechen
  • die Datenschutzeinstellungen auf Smartphone & Co. beleuchten
  • Informationen zu den Themen Aufklärung, Datenschutz sowie Medien- und Persönlichkeitsrechte vermitteln
  • Handlungsempfehlungen entwickeln, die eine kreative und positive Selbstdarstellung in den sozialen Medien ermöglichen

Die Ergebnisse aus dem Projekt werden von euch auf diesem projektbegleitenden und crossmedialen Blog veröffentlicht.

Ihr seid als Schule, Klasse oder einfach als Jugendgruppe an dem Thema interessiert?
Hier nochmal alle wichtigen Fakten:

  • Um was geht es?  Thematisierung von Sexting, Folgen, rechtliche Situation, positiver Umgang
  • In welchem Rahmen? Projekttag, Projektwoche, Nachmittage
  • Wo findet  der Workshop statt? in Schulen oder Einrichtungen in Leipzig, Chemnitz und Umgebung oder bei uns in der Halle 5 e.V. Leipzig
  • Was kostet euch das? dieser Workshop wird gefördert und ist für euch kostenfrei
  • Wann kann der Workshop starten? von Oktober 2015 bis Mai 2016 könnt ihr ein Workshop buchen

Meldet Euch als Gruppe einfach unter der genannten Kontaktadresse bei uns an.